Mein Workflow mit Jekyll

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Ich erwähnte ja bereits dass ich von Ghost zu Jekyll migriert bin. Hauptgrund war vor allem dass ich diesen ganzen dynamischen Scheissdreck wie WordPress und Ghost nicht mehr sehen kann. Nochmal kurz erklärt: Jekyll ist ein Kommandozeilentool um eine Website aus Textdateien in statische HTML-Seiten zu verwandeln. Am Ende landen nur noch ein paar statische HTML-Dateien auf meinem Server.

Wie sieht nun mein Workflow aus? Ich schreibe die Posts momentan in Sublime Text auf meinem MacBook, ich könnte aber auch Drafts auf meinem iPad verwenden, da ich den _posts und den _drafts-Ordner in meine Dropbox gesymlinkt habe.

Für das Deployment habe ich mir ein paar Rake-Tasks geschrieben bzw. im Internet gefunden. Zuerst wäre da der publish-Task um einen Post zu veröffentlichen, also aus dem _drafts in den _posts-Ordner zu verschieben.

Danach baue ich die Seite mit jekyll --build _production.yml neu zusammen. Auch dafür habe ich einen Rake-Task der aber nichts mehr macht als das Kommando auszuführen. Im Anschluss läuft automatisch der minify-Task durch um die Seite zu minifizieren, damit der große Google PageSpeed mir auch eine möglichst hohe Punktzahl gibt.

(Für die Minifizierung benötigt ihr übrigens das reduce-Gem. Und eine installierte Java Runtime.)

Ursprünglich hatte ich vor die Seite mit BitTorrent Sync zu deployen, doch da BitTorrent Sync auf meinem MacBook momentan immer wieder nach kürzerem spielen mit der Spinning Pizza of Doom umkippt, habe ich mich doch für eine, unter uns Nerds sehr traditionelle Art des Deployment entschieden: rsync.

Ihr ahnt es sicher schon, dafür habe ich auch einen Rake-Task!

Das klingt jetzt alles vielleicht ein bisschen sehr nach Schmerzen für Freunde der gepflegten UI, aber für mich ist das irgendwie genau das richtige. Falls ihr euren Ghost-Blog (oder WordPress, Joomla, etc…) jetzt auch auf Jekyll umziehen wollt, gibt es das jekyll-import Projekt auf GitHub. (Der Ghost-Importer ist im übrigen von mir!)